Sole oder Streusalz: Was wirkt besser gegen Glätte?
- Geschrieben am
- Durch Hugo von Huchem
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Es friert. Ihre Einfahrt ist spiegelglatt, die Verladerampen sind gefährlich rutschig und Ihre Mitarbeiter kommen nur noch vorsichtig ins Gebäude. Viele greifen dann automatisch zu Streusalz, doch es gibt eine bessere Lösung. Sole wirkt schneller, ist sofort gebrauchsfertig und verhindert, dass Eis überhaupt eine Chance bekommt. Bei Huchem haben wir sie direkt auf Lager, damit Sie bestens vorbereitet sind, wenn es darauf ankommt.
Sole oder Streusalz: Was wirkt besser gegen Glätte?
Es friert. Ihre Einfahrt ist spiegelglatt, die Verladerampen sind gefährlich rutschig und Ihre Mitarbeiter kommen nur noch vorsichtig ins Gebäude. Viele greifen dann automatisch zu Streusalz, doch es gibt eine bessere Lösung. Sole wirkt schneller, ist sofort gebrauchsfertig und verhindert, dass Eis überhaupt eine Chance bekommt. Bei Huchem haben wir sie direkt auf Lager, damit Sie bestens vorbereitet sind, wenn es darauf ankommt.
Was ist Sole?
Sole ist eine Lösung aus Salz und Wasser, in der Regel mit einer Konzentration von 20 bis 23 % Salz. Diese Salzlösung senkt den Gefrierpunkt des Wassers. Eine Standard-Sole mit 23 % Salz schützt zuverlässig bis etwa -10 °C und deckt damit die meisten Winterbedingungen in Deutschland und den Niederlanden problemlos ab.
Das Produkt ist gebrauchsfertig und kann direkt aus dem Behälter aufgetragen werden, ein Anmischen ist nicht erforderlich.
Trockenes Streusalz muss zunächst Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnehmen, bevor es wirken kann. Sole überspringt diesen Schritt: Die Tauwirkung setzt sofort ein, selbst auf trockenen Oberflächen. Das macht sie besonders geeignet für den vorbeugenden Winterdienst.
Vorbeugend oder bei bestehender Glätte, Sole kann beides
Hier spielt Sole ihre größten Vorteile aus. Sie kann sowohl vor als auch nach dem Auftreten von Frost eingesetzt werden.
Vorbeugende Anwendung
Tragen Sie die Sole gleichmäßig auf die Oberfläche auf. Empfohlen werden 30 bis 40 ml pro m². Diese Menge reicht aus, um einen dünnen, haftenden Schutzfilm zu bilden, der verhindert, dass sich Frost, Eisregen oder Schnee mit dem Untergrund verbinden.
Eine höhere Dosierung bringt keinen zusätzlichen Nutzen und erhöht lediglich den Salzverbrauch.
Bei bereits vorhandener Glätte
Bei vorhandener Eisglätte verteilen Sie die Sole gleichmäßig auf den vereisten Flächen. Je nach Dicke der Eisschicht werden 50 bis 80 ml pro m² empfohlen.
Durch den höheren Feuchtigkeitsanteil beginnt die Auftauwirkung deutlich schneller als bei trockenem Streusalz, das sich zunächst auflösen muss.
Sole eignet sich daher hervorragend für die Glättebekämpfung auf Radwegen, wenig befahrenen Straßen, Betriebsgeländen, Parkplätzen, Lagerzufahrten sowie Lade- und Entladerampen.
Sole oder Streusalz, die Unterschiede im Überblick
| Sole | Streusalz | |
|---|---|---|
| Gebrauchsfertig | Ja, sofort einsatzbereit | Nein, muss zunächst Feuchtigkeit aufnehmen |
| Wirkung | Sofort | Verzögert |
| Vorbeugend einsetzbar | Ja | Ja |
| Bei bestehender Glätte | Ja | Ja |
| Salzverbrauch | Geringer | Höher |
| Umweltbelastung | Geringer | Höher |
Da Sole gezielt dosiert und direkt auf der Fahrbahn haftet, wird bis zu 30 % weniger Salz benötigt als bei trockenem Streusalz. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern reduziert auch die Kosten.
Außerdem haftet die Sole besser auf der Oberfläche. Dadurch wird effizienter gearbeitet und gleichzeitig gelangt weniger Salz in die Umgebung.
Wann ist Streusalz dennoch die bessere Wahl?
Auch Streusalz hat seine Berechtigung. Die größeren Salzkörner sind insbesondere bei starkem Schneefall und dicken Schneeschichten im Vorteil. Unter diesen Bedingungen wirkt grobes Streusalz besser als Sole allein.
In solchen Fällen empfiehlt sich eine Kombination aus Sole und Streusalz, um eine optimale Wirkung zu erzielen.
Für den täglichen vorbeugenden Winterdienst auf Ihrem Betriebsgelände oder Ihrer Einfahrt ist Sole jedoch die effizientere und wirtschaftlichere Lösung.
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