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Fassade reinigen: So wird deine Außenwand wieder strahlend sauber

  • Geschrieben am
  • Durch Hugo von Huchem
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Fassade reinigen: So wird deine Außenwand wieder strahlend sauber

Schmutz und Moos speichern Feuchtigkeit in Steinen und Fugen. Dadurch werden sie poröser und das Risiko für Undichtigkeiten, Risse und Frostschäden steigt. In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie du Verschmutzungen entfernst, welches Produkt sich für welchen Untergrund eignet und wie du verhinderst, dass sich Beläge schnell wieder bilden. So musst du die Arbeit nur einmal richtig erledigen.

Fassade reinigen: So wird deine Außenwand wieder strahlend sauber

Schmutz und Moos speichern Feuchtigkeit in Steinen und Fugen. Dadurch werden sie poröser und das Risiko für Undichtigkeiten, Risse und Frostschäden steigt. In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie du Verschmutzungen entfernst, welches Produkt sich für welchen Untergrund eignet und wie du verhinderst, dass sich Beläge schnell wieder bilden. So musst du die Arbeit nur einmal richtig erledigen.

Was befindet sich eigentlich auf deiner Fassade?

Bevor du loslegst, solltest du zunächst feststellen, welche Art von Verschmutzung vorhanden ist. Davon hängt ab, welche Reinigungsmethode am besten geeignet ist.

Schwarze Beläge in der Nähe von Industriegebieten oder stark befahrenen Straßen bestehen häufig aus Ruß und Feinstaub. Grüne Beläge treten vor allem an der Nordseite eines Hauses auf, da dort mehr Feuchtigkeit vorhanden ist und Moose sowie Algen leichter wachsen. Weiße Ablagerungen auf Steinen oder Mörtel entstehen meist durch Kalk-, Salz- oder Salpeterausblühungen. Ein grauer Schleier wird häufig durch Oxidationsprozesse in feuchten Umgebungen verursacht.

Kurz zusammengefasst:

  • Schwarzer Belag – Ruß, Feinstaub und atmosphärische Verschmutzungen
  • Grüner Belag – Moos und Algen (vor allem an Nordfassaden)
  • Weißer Belag – Kalkausblühungen oder Zementschleier
  • Grauer Schleier – Oxidationsbeläge in feuchten Bereichen

Welcher Fassadenreiniger für welchen Untergrund?

Die Wahl des Produkts und der Reinigungsmethode hängt sowohl von der Art der Verschmutzung als auch vom Untergrund ab.

Untergrund Verschmutzung Produkt/Methode
Ziegel, Beton, Pflasterklinker Ruß, Feinstaub, Kalkausblühungen, Zementschleier Huchem Fassadenreiniger AM (mit Wasser bis 1:20 verdünnbar)
Ziegel, Beton, Pflasterklinker Hartnäckige Verschmutzungen Fassadenreiniger AM in höherer Konzentration + harte Bürste
Kalksandstein, Putz (weich/porös) Leichte Verschmutzungen, Moos Kein Hochdruckreiniger; niedrige Konzentration und weiche Bürste verwenden. Immer zuerst an einer unauffälligen Stelle testen.
Kalksandstein, Putz (weich/porös) Starke Verschmutzungen Einen Fachbetrieb hinzuziehen; aggressive Reiniger oder Hochdruck können den Untergrund dauerhaft beschädigen.

Der Huchem Fassadenreiniger AM eignet sich für die meisten Reinigungsarbeiten auf harten Untergründen. Er entfernt Schmutz, Feinstaub, Ruß, Zementschleier und Kalkausblühungen von Ziegeln, Pflasterklinkern und Betonsteinen. Das Produkt enthält spezielle Inhibitoren, sodass Edelstahl nicht angegriffen wird. Die Konzentration richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad und kann bis zu 1:20 mit Wasser verdünnt werden. So bestimmst du selbst die Reinigungsstärke.

Schritt für Schritt zur sauberen Fassade

Mit diesen Schritten bringst du deine Fassade wieder zum Strahlen:

  1. Materialverträglichkeit testen. Teste das Produkt zunächst an einer unauffälligen Stelle, um sicherzustellen, dass der Untergrund geeignet ist.
  2. Fassadenreiniger auftragen. Trage das Produkt mit einem Drucksprüher oder einer Sprühflasche auf und arbeite es bei Bedarf mit einer harten Bürste ein. Anschließend etwa 15 Minuten einwirken lassen, damit sich der Schmutz löst.
  3. Von unten nach oben arbeiten. Sprühe den Reiniger immer von unten nach oben auf. So vermeidest du Streifen durch herablaufenden Schmutz.
  4. Gründlich abspülen. Nach der Einwirkzeit den Reiniger mit reichlich Wasser abspülen, zum Beispiel mit einem Gartenschlauch oder einem Hochdruckreiniger. Das Produkt sollte nicht auf der Oberfläche eintrocknen.
  5. Hartnäckige Stellen nacharbeiten. Verbleibende Verschmutzungen können anschließend mit einer harten Bürste gründlich abgeschrubbt werden.

Fertig, deine Fassade sieht wieder aus wie neu.

Reinigung mit dem Hochdruckreiniger?

Grundsätzlich ist das möglich, allerdings solltest du vorsichtig sein. Ein zu hoher Wasserdruck kann die oberste Schicht von Steinen oder Fugen beschädigen. Dadurch öffnen sich die Poren, Feuchtigkeit kann leichter eindringen und Verschmutzungen kehren schneller zurück. Verwende einen Hochdruckreiniger daher nur, wenn der Untergrund dafür geeignet ist, und arbeite stets mit möglichst niedrigem Druck.

Achte besonders auf Fugen und Fensterrahmen, da diese leicht beschädigt werden können. Im Zweifel ist ein Drucksprüher mit geringem Druck die sicherere Wahl.

Nach der Reinigung: Fassade imprägnieren

Die Reinigung ist nur der erste Schritt. Wer möglichst lange Freude an einer sauberen Fassade haben möchte, sollte sie anschließend imprägnieren. Eine Imprägnierung weist Wasser und Schmutz ab und sorgt dafür, dass die Fassade länger sauber bleibt.

Das Imprägniermittel wird unverdünnt auf einen sauberen, trockenen Untergrund aufgetragen, mit einem Drucksprüher, einer Farbrolle oder einem breiten Pinsel. Arbeite dabei von unten nach oben. Zwei Nass-in-Nass-Schichten sorgen für den besten Schutz.

Wie oft sollte eine Fassade gereinigt werden?

In den meisten Fällen genügt eine Fassadenreinigung alle zwei bis vier Jahre. Faktoren wie der Standort, die Nähe zu Bäumen, Industrieanlagen oder Küstenregionen können jedoch dazu führen, dass eine häufigere Reinigung sinnvoll ist.

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